Das von Dieter Sommerfeld gestaltete Wappen der Ortsgemeinde Neitersen wurde im Rahmen des 750-jährigen Jubiläums der Gemeinde im Jahr 2012 eingeführt.

Im Kopf des Wappens befindet sich auf silbernem Grund eine blaue Wellenleiste, die für den Fluss Wied steht. Die Wied und das Wiedbachtal sind prägend für Neitersen. Der Fluss hat vielem in der Gemeinde den Namen gegeben, von der Wiedhalle bis zu den Wiedbachtaler Vereinen. Die fünf Wellen stehen für die fünf Ortsteile Neitersen, Fladersbach, Niederölfen, Neiterschen und Kahlhardt. In der oberen rechten Hälfte des Wappens ist auf rotem Grund der saynsche Löwe dargestellt. Er weist als Heroldssymbol auf die alte Zugehörigkeit von Neitersen und all seiner Ortsteile zur früheren Grafschaft Sayn hin. In der linken unteren Hälfte ist der grüne Hintergrund als Symbol für die land- und forstwirtschaftlichen Wurzeln der Gemeinde zu sehen. Die gekreuzten Hämmer und Schlägel stehen für die Bergbautradition in Neitersen. Das Mühlrad steht für die früheren Mühlen auf dem Gemeindegebiet. Zu nennen sind hier die Ölmühlen im Birnbachtal (in den Bröch) und in Niederölfen sowie die Neiterscher Mühle der Familie Hassel (heute Kino). In der Mitte des Wappens ist diagonal von links oben nach rechts unten ein silbernes, schwarz umrandetes Band zu sehen. In diesem befinden sich drei schwarze Wolfsangeln bzw. Maueranker. Diese Darstellung stammt aus einem alten Siegel eines früheren, wohlhabenden Neiterser Bürgers.
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